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Kündigung? Freistellung? Oder verkaufen?

Was tun mit meiner privaten Rentenversicherung?

Wilhelm B. möchte auch als Rentner gut abgesichert und versorgt sein. Er weiß, dass er allein mit der gesetzlichen Rentenversicherung seinen jetzigen Lebensstandard im zukünftigen Ruhestand nicht halten wird. Für ihn sind es schließlich keine erfreulichen Aussichten, sich dann keinen Urlaub mehr leisten zu können oder gar bei einem Geschenk für die Enkelkinder jeden Euro herumdrehen zu müssen. Wilhelm B. fragt sich, wie er sich angemessen privat versichern kann. Außerdem denkt er über weitere Anlagevarianten nach, die seinen finanziellen Ruhestand absichern können. Letztendlich beschäftigen ihn weitere Fragen, wie beispielsweise die nach den Möglichkeiten, die private Rentenversicherung bei Bedarf möglicherweise auch wieder zu verkaufen, wenn sich seine Lebensumstände noch vor seinem Ruhestand ändern und er dringend Geld benötigt.

Hintergrund Rentenversicherung – mit Sicherheit in den Ruhestand?

Millionen Deutsche beschäftigen ähnliche Fragen wie Wilhelm B. Die Aussicht, mit der gesetzlichen Rentenversicherung sowie weiteren Lebensversicherungen dennoch eine unzureichende Vorsorge zu haben, ist den meisten längst bewusst. Nach Aussage des Bundesarbeitsministeriums werde das durchschnittliche Rentenniveau in Deutschland bis zum Jahr 2025 um etwa zehn Prozent sinken.

Vor diesem Hintergrund gilt es, sich die Notwendigkeit einer zusätzlichen Sicherheit in Form einer Versicherung bewusst zu machen und frühzeitig entsprechend vorzusorgen. Jedoch ist momentan kaum ein Viertel der deutschen Bevölkerung bereit, Geld in die Altersvorsorge zu investieren. So wurden 2005 im Schnitt noch 204 Euro monatlich in die Absicherung im Alter investiert, während es 2012 nur noch 185 Euro waren. Eine Umfrage aus dem Jahr 2015 ergab, dass 23 % der Befragten gar kein Geld und 24 % weniger als 100,00 € pro Monat für die private Altersvorsorge investieren.

Ein möglicher Grund für diese zunehmende Zurückhaltung ist die Befürchtung, dass private Rentenversicherungen sowie generell auch Lebensversicherungen wegen der Finanz- und Euro-Krise zu wenig Zinsen abwerfen werden und es möglicherweise auch mit einer privaten Rentenvorsorge nicht möglich ist, den Lebensstandard im Alter zu erhalten.

Versicherte, die ihren Lebensunterhalt im Alter sichern möchten, um den Ruhestand sorgloser genießen zu können, sollten sich dennoch damit beschäftigen, welche Möglichkeiten der Abschluss einer privaten Rentenversicherung eröffnet. Natürlich ist es ebenso wichtig, sich darüber zu informieren, unter welchen Umständen eine Kündigung oder ein Verkauf der Versicherung möglich ist oder Sinn macht.

Dass eine ausreichende Absicherung im Alter über die gesetzliche Rente nicht mehr gegeben ist, steht fest. Erhielt ein Ruheständler vom Staat früher so viel Geld, dass er damit mehr oder weniger seinen bisherigen Lebensstandard halten konnte, sieht die Realität heute anders aus: Nur über die staatliche Versorgung ist der gewohnte Lebensstandard im Ruhestand längst nicht mehr zu halten.

Die Rechnung geht über die gesetzliche Rentenversicherung nicht auf. Das hat unter anderem mit den steigenden Lebenshaltungskosten zu tun. Die Strompreise steigen, die Mieten in den Innenstädten ebenfalls. Hinzu kommen private Gesundheitskosten. Die Lebenshaltungskosten müssen dennoch bezahlt werden.  Jeder Euro zählt also. Eine zusätzliche private Vorsorge ist unabdingbar, um einen ausreichenden Lebensstandard auch nach der Erwerbszeit zu gewährleisten. Hierzu sollte man sich über kluge Anlageformen gut informieren und Experten fragen.  

Private Rentenversicherungen bieten ihren Anlegern hierzu unterschiedliche Modelle an. Versichert wird auf den Erlebensfall. Zu unterscheiden sind zwei Produktvarianten – die aufgeschobene Rentenversicherung und die Sofortrente gegen Einmalzahlung. Hierfür werden einmalige oder fortlaufende Zahlungen in die Versicherung geleistet, die verzinst und später als sogenannte monatliche Leibrente oder als einmaliges Kapital zur Auszahlung gelangen. 

Der Abschluss einer privaten Rentenversicherung sollte heute grundsätzlich in Betracht gezogen werden – wichtig ist es, sich umfassend zu informieren, mehrere Angebote einzuholen, sie zu vergleichen und kritisch zu überprüfen. Vor dem Abschluss einer Rentenversicherung ist zu empfehlen, sich professionell beraten zu lassen – auch bezüglich anderer Anlagemöglichkeiten. 


Die Vorteile dieser Versicherung

Wer lange lebt, profitiert am deutlichsten von einer privaten Rentenversicherung. In diesem Fall wird ein deutliches Plus an dem eingezahlten Geld erwirtschaftet, denn die Zahlungen wiegen nicht nur die vorherigen Beiträge auf, sondern übersteigen diese sogar.

Keine Fragen zur Gesundheit im Vorfeld
Ein weiteres Plus: Jeder kann sie abschließen, ohne Fragen zur Gesundheit beantworten zu müssen.

Garantierte, lebenslange Auszahlung
Ebenfalls ein Trumpf der privaten Rentenversicherung ist, dass die Gesellschaften einen Teil der Auszahlung garantieren – ganz im Gegensatz zu Investments in Aktien oder Fonds.

Niedrige Steuersätze
Die deutlich geringere Steuerlast, die auf den Einnahmen aus privaten Rentenversicherungen liegt, macht sich gegenüber anderen Versicherungs- und Anlageformen besonders bemerkbar. Selbst bei einer späteren Einmalauszahlung (statt Monatszahlung) wird nur die Hälfte des erzielten Gewinns besteuert, und zwar um viele Prozentpunkte weniger als bei anders generierten Gewinnen. Künftige Rentner dürfen sich über vergleichsweise niedrige Steuersätze freuen. Wer zum Beispiel ab seinem 65. Geburtstag Leistungen aus der Versicherung bezieht, muss davon nur 18 Prozent versteuern.

Private Rentenversicherung macht nur für die eigene Absicherung Sinn
Eine private Rentenversicherung lohnt sich, wenn Sie sich selbst im Alter absichern möchten. Wer seine Angehörigen mit schützen und versichern möchte, ist mit dieser Versicherungsform nicht gut beraten: Denn diese werden durch die private Rentenversicherung nicht ausreichend abgesichert. Wenn ein Versicherter seinen Rentenbeginn nicht erlebt, erhalten seine Hinterbliebenen meist nur die bis dahin eingezahlte Beitragssumme ausgezahlt.

Unser Tipp: Private Rentenversicherung modifizierbar

Da eine private Rentenversicherung in vielerlei Hinsicht modifizierbar ist – für die Flexibilität der Anbieter ist es ratsam, Testurteile der Verbraucherorganisationen zurate zu ziehen –, kann sich ein Vertrag sowohl für Alleinstehende als auch für Menschen mit Familie, also Erben, lohnen. Neben den Auszahlungsmodellen Sofort-Rente und aufgeschobener Rente kann per Garantielaufzeit die Auszahlung des verbleibenden Rentenbetrags nach dem Tod des Versicherten auf dessen Erben übertragen werden. Noch weiter geht der Hinterbliebenenschutz, der zum Beispiel die Witwe lebenslang oder Halbwaise für eine gewisse Zeit versorgt. Mit einer Beitragsrückgewähr kann sich der Versicherte noch innerhalb seiner Rentenlaufzeit mit Kapital in Form einer Einmalauszahlung versorgen oder den Erben den Restbetrag nach seinem Tod sichern. Zu bedenken ist in jedem Fall, dass ein modifizierter Vertrag zu mehr oder weniger hohen Renteneinbußen bei den Versicherten selbst führt, bei dem Geld, das monatlich ausgezahlt wird. Es muss also gründlich abgewogen werden, welches Modell individuell sinnvoll ist. 

Die Nachteile dieser Versicherung

Anders als bei einer Lebensversicherung wird bei einer privaten Rentenversicherung keine Gesundheitsüberprüfung eingefordert, da sie in der Regel nur auf den Erlebensfall ausgerichtet ist und daher kürzere Zahlungszeiten für die Versicherung eher von Vorteil sind. Das Gesundheitsrisiko sowie die Gefahr des finanziellen Verlustes liegen aber bei den Versicherten. Schleichende Finanzeinbußen, die sich aufgrund falsch gewählter Modelle über Jahre einstellen können, sollten Sie sich deshalb rechtzeitig bewusst machen.

Überschüsse nicht sicher
Langfristige Versicherungen unterliegen den Schwankungen des Finanzmarktes, aber auf andere Weise als beispielsweise Börsengeschäfte. Bei privaten Rentenversicherungen gibt die Zinsentwicklung den Takt vor. Seit 2011 sind die Renditen deutlich gesunken und für manchen kann sich die private Rentenversicherung daher als unrentabel herausstellen. Das bedeutet im Klartext, dass zwar das Garantiekapital zur Auszahlung gelangt, aber die Überschüsse alles andere als sicher sind. Und auch die fest garantierte Rente kann bereits zum Ausfertigungszeitpunkt der Police in der Summe deutlich tiefer ausgewiesen sein als in früheren Verträgen. Ein Problem bei der klassischen Rentenversicherung ist auch, dass die Versicherten immer älter werden und ein lebenslanges Anrecht auf ihre monatliche Rente haben. Vor diesem Hintergrund wurden die Überschüsse in den Rentenversicherungen bereits gesenkt.

Wer kein hohes Alter erreicht, macht mit privater Rentenversicherung Verluste
Wer nicht sehr alt wird, hat kaum etwas von einer privaten Rentenversicherung. So müsste ein Mann, der mit 67 Jahren in Rente geht, je nach Tarif zwischen 15 und 17 Jahren Rente beziehen, um seine eingezahlten Beiträge wieder herauszubekommen. Ins Plus würde er also frühestens mit 82 Jahren kommen. Dieses Alter erreichen sehr viele Menschen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nicht. So waren von den in 2009 verstorbenen Männern 22 Prozent jünger als 65 Jahre, 33 Prozent starben vor Erreichen des 70. Lebensjahres. Damit ist eine private Rentenversicherung nur rentabel, wenn man auch sehr alt wird.

Große Leistungsunterschiede zwischen den Gesellschaften
Große Vorsicht ist geboten bei der Wahl der Gesellschaft. Sie sollten sich keinesfalls vorschnell für einen Anbieter entscheiden, da Sie sonst Gefahr laufen, Einbußen bei den Renditen zu haben. Fragen Sie deshalb bei mehreren Anbietern nach! Denn laut Joachim Geiberger vom Analysehaus Morgen & Morgen seien die Leistungsunterschiede zwischen den Gesellschaften immens und die ausgeschütteten Summen variierten oft bei gleicher Beitragsleistung um mehr als 50 Prozent.

Zusatzinfo: Unisex-Tarife bringen Nachteile für Männer
Versicherer kalkulieren mit einer langen Lebenserwartung, die weit über dem aktuellen statistischen Durchschnittsalter der Bevölkerung liegt (Frauen werden derzeit mit einer Lebenserwartung von über 100 Jahren veranschlagt). Zwar werden Frauen durchschnittlich älter als Männer, aber dieser Tatsache wurde von den Versicherungen lange Zeit in Bezug auf die Beiträge Rechnung getragen. Inzwischen sind allerdings Unisex-Tarife, also gleiche Beträge für Frauen und Männer bei gleichen Versicherungsbedingungen, gesetzlich vorgeschrieben; diese schmälern nun umgekehrt die Auszahlungen für Männer.

Angesichts der Nachteile einer privaten Rentenversicherung und ihrer zum Teil umstrittenen Ergiebigkeit, denken viele darüber nach, ihre private Rentenversicherung zu verkaufen und andere Anlageformen in Erwägung zu ziehen. Darüber hinaus ergeben sich im Leben eventuell auch Situationen, in denen wegen finanzieller Engpässe monetäre Ausschüttungen notwendig werden könnten. Die Gründe, eine private Rentenversicherung vor ihrem Laufzeitende zu beenden, sind vielfältig, ebenso die Arten, die Versicherung aufzulösen. 


Unser Tipp: Verkauf der privaten Rentenversicherung kann Vorteile bringen

Wer etwa seine private Rentenversicherung vorzeitig kündigen möchte, erhält in aller Regel die Summe seiner Einzahlungen wieder ausgezahlt. Banksparpläne mit variablen Zinsen zahlen häufig auch die bereits erzielten Zinsen mit der Auszahlung, wenn die Kündigungsfrist eingehalten wurde – in der Regel sind dies drei Monate.

Unser Tipp: Konditionen bei Freistellung vorher prüfen

Die Konditionen, unter denen die private Rentenversicherung freizustellen ist, sollten Sie unbedingt prüfen, um sich einen möglichst großen Spielraum offen zu halten. Denn meist ist ein plötzlicher Verdienstausfall oder ein privater Engpass nicht auf Jahre hinaus vorherzusehen.

Beleihen der privaten Rentenversicherung
Als weitere Möglichkeit lässt sich die Versicherung beleihen. Der Versicherte behält den vollen Schutz, weil die Beiträge weiter gezahlt werden. Er kann jedoch trotzdem eine kurzfristige finanzielle Schieflage bereinigen. Zu beachten ist hierbei, dass der Kunde, wenn er seine Rentenversicherung beliehen hat, für das Darlehen Zinsen zahlen muss – im Gegenzug bleibt seine Versicherung im vollen Umfang erhalten.

Verkauf der privaten Rentenversicherung
Wenn es darum geht, schnell Kapital zur Verfügung zu haben, kann ein Verkauf der privaten Rentenversicherung ins Auge gefasst werden. Tatsächlich hat sich ein ganzer Wirtschaftszweig darauf spezialisiert, bestehende Verträge abzukaufen. Dafür müssen allerdings Vorbedingungen eingehalten sein, wie etwa ein Mindestwert der Police. Und die Versicherung muss natürlich veräußerbar sein.

Achtung: Vertragsklauseln genau prüfen

Überlegen Sie sich vorab genau, wie Ihre Rentenversicherung ausgestaltet sein soll und fragen Sie lieber mehrmals nach. Beachten Sie außerdem, dass auch bei bestehenden Verträgen noch Änderungen möglich sind. 

Der Verkauf einer privaten Rentenversicherung ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden. Besonders wichtig: Es darf in den Vertragsklauseln kein Verbot enthalten sein, einen Verkauf überhaupt vorzunehmen. Bei Direktversicherern ist dies oft der Fall ebenso wie bei Modellen, die vom Staat gefördert werden.

Generell bieten sich vier Möglichkeiten an, wenn eine bestehende Versicherung nicht mehr gewünscht ist, beziehungsweise das Kapital aus dem Verkauf benötigt wird: Kündigen, Freistellen, Beleihen oder Verkaufen.

Vorzeitiges Kündigen der privaten Rentenversicherung - der Zweitmarkt
Wie bereits erwähnt, ist es möglich, eine private Rentenversicherung vorzeitig zu kündigen und zu verkaufen. Der Nachteil einer Kündigung sind allerdings die Kosten, die mit einer solchen Kündigung in jedem Fall verbunden sind – insgesamt ergibt sich also ein Verlustgeschäft. Eine Kündigung bedeutet den kompletten Verlust der Versicherung.

Achtung: Konditionen für Neuabschlüsse meist schlechter

Wer generell mit dem Modell seiner privaten Rentenversicherung zufrieden ist und deshalb eventuell zu einem späteren Zeitpunkt, wenn er wieder liquide ist, eine neue Police abschließen möchte, sollte bedenken, dass die Konditionen für Neuabschlüsse in aller Regel schlechter sind als früher. Auch dies würde also auf lange Sicht einen Verlust bedeuten. Auf jeden Fall sollte der genaue Rückkaufswert bei der Versicherung abgefragt und ein Blick auf die aktuelle Überschussbeteiligung geworfen werden.

Freistellen der privaten Rentenversicherung
Wer seine Versicherung freistellt, lässt sie ruhen. So bleibt der Garantiebetrag erhalten, der bis zum Tag der Kündigung erreicht wurde, das Ganze wird also quasi eingefroren. Verzinst wird weiterhin, jedoch auf einem niedrigeren Niveau. Ausgezahlt wird der geschrumpfte Monatsbetrag der Rente (oder der Gesamtbetrag auf einmal) aber zum vereinbarten Stichtag und in der vereinbarten Form. Die Freistellung sorgt kurzfristig für eine Entspannung der laufenden Verpflichtungen des Versicherungsnehmers. Bei vielen Lebensversicherungen besteht die Möglichkeit, bis zu einem gewissen Stichtag (ein halbes oder ein Jahr) ohne Gesundheitsprüfung, danach mit Gesundheitsprüfung den Vertrag wieder aufzunehmen. Auch eine Einmal-Nachzahlung ist möglich, um die entstandene finanzielle Lücke wieder zu schließen und den Vertrag auf der alten Höhe weiterzuführen.

Achtung: Vertrag muss veräußerbar sein

Manche Verträge sind nicht veräußerbar.
Auch dies ist ein Kriterium, das Sie unbedingt bereits vor dem Abschluss der privaten Rentenversicherung geprüft haben sollten.

Denkbar für Verkaufsüberlegungen wäre beispielsweise das Szenario, eine unheilbare oder schwere chronische Krankheit diagnostiziert bekommen zu haben. Möglicherweise wird für teure Therapien oder den Umzug in pflegerische Einrichtungen Kapital benötigt, so dass ein Verkauf die nahe liegende Entscheidung ist. 

Auch wer gesund ist und noch Jahre vor sich hat, bis er in Rente geht, kann aufgrund veränderter Lebensumstände sein Geld kurzfristig benötigen. Denkbar ist auch der Wunsch, es anders anzulegen. 

Ein weiterer denkbarer Fall ist, dass sich die familiären Bedingungen ändern, sich aber mit der bestehenden privaten Rentenversicherung nicht analog abbilden lassen. Unter diesen Umständen kann ein Verkauf der Police ebenfalls gewünscht werden. 

Nun sind die individuellen Konditionen wichtig: Ist die Versicherung überhaupt zu verkaufen oder lässt sich die Versicherung abändern, zum Beispiel zugunsten der Erben oder Begünstigten?

Wer sich zum Verkauf seiner Versicherung entschließt, sollte vorher die Voraussetzungen dafür prüfen. Das mögliche Verbot, einen Verkauf überhaupt vorzunehmen, wurde bereits thematisiert. Besonders Direktversicherer haben häufig eine entsprechende Klausel im Vertrag, ebenso aber auch Modelle, die vom Staat gefördert werden. Außerdem wird von den Käufern normalerweise eine Restlaufzeit und ein Mindestrückkaufswert gefordert.

Dass sich bei einer Weiterzahlung durch den Käufer alle Vorteile – also Boni, die Modalitäten und der Zeitpunkt der Auszahlung sowie der Risikoschutz – erhalten, ist selbstverständlich ein Plus für den Käufer. In der Regel handelt es sich dabei um bestimmte Versicherungsgesellschaften, die sich auf dieses Rückkaufsverfahren spezialisiert haben.

Ein Mix aus diversen Anlagemöglichkeiten ist möglicherweise die beste Form, sein Geld bis zum Ruhestand positiv und lukrativ für sich arbeiten zu lassen. Dazu gehören je nach individueller Lebenssituation Lebensversicherungen, Rentenfonds, Bausparverträge, Aktien und andere Sparformen. Auch Immobilien sind als Altersvorsorge einzubeziehen. 


Hintergrund: Frauen sind oft unzureichend versichert

Bis heute sind Frauen diejenigen, die aufgrund schlechter bezahlter Jobs und mitunter größerer Unkenntnis des Finanzmarktes auch deutlich weniger oder zumindest weniger günstig in ihre Zukunft investieren.

Unser Tipp: Frühzeitig starten – auch mit kleinen eingezahlten Beiträgen

Bereits kleine Beiträge – beispielsweise ab der Berufsausbildung, spätestens aber mit dem ersten eigenen Job – erzielen über Jahrzehnte bei geschickter Handhabung eine hervorragende Wirkung. Absolut zu empfehlen ist also, sich frühzeitig mit individuellen Vorsorge-Modellen zu beschäftigen und entsprechende Fragen den Experten zu stellen. 

Ein weiterer Tipp: Profitieren Sie von staatlichen Zuschüssen, wenn Sie Kinder haben

Gerade die Riester-Rente ermöglicht Frauen, einen erheblichen staatlichen Zuschuss zu ihrer Versicherung zu bekommen. Der Staat fördert jedes Kind mit einem stattlichen Betrag zusätzlich zur eigenen Grundzulage, die Sie als Versicherte erhalten. Fragen Sie deshalb rechtzeitig nach den Möglichkeiten, eine Riester-Rente abzuschließen, damit Sie so vorhandene Versorgungslücken schließen können. Zusätzlich können Sie die Beiträge zur Riester-Rente steuerlich geltend machen. 

Altersrente: 

Ist die Grundauszahlung, die ein normaler Arbeitnehmer erwarten kann, wenn er aus dem Berufsleben austritt (derzeit liegt die Grenze bei 67 Jahren); in der Regel monatliche Auszahlung; Sonderformen beispielsweise für Beamte = Pension oder Ruhegehalt; Informationen über den individuellen Stand der Rente erhält jeder Arbeitnehmer in regelmäßigen Abständen, beispielsweise über die BfA (Bundesversicherungsanstalt für Angestellte)


Aufgeschobene Rentenversicherung: 

Die Auszahlung der Rente wird auf eine vereinbarte spätere Zeit verschoben. Dadurch können Zinsen generiert werden (bei der Sofortrente nicht möglich).


Beitragsrückgewähr: 

Möglichkeit, vor oder in der Rentenlaufzeit den (eventuell durch bereits erfolgte Auszahlungen geminderten) Beitrag im Todesfall an die Erben auszuzahlen; auch Möglichkeit, sich das noch vorhandene Kapital als einmaligen Beitrag noch während der eigenen Rentenzeit auszahlen zu lassen. 


Berechnungsgrundlage: 

Im Fall der Rentenversicherung ist das Lebensalter entscheidender Faktor. Das Geschlecht ist mit den neuen Unisex-Tarifen für den Versicherten scheinbar abgeschafft, wird aber bei der Grundlagenberechnung der Versicherungen weiterhin bei der Altersberechnung verwendet, da Frauen statistisch älter werden als Männer.


Berufsunfähigkeitsrente: 

Leistung einer privat abgeschlossenen Zusatzversicherung, die im Falle psychischer oder physischer Einschränkungen ausgezahlt wird, wenn der bisherige Beruf ganz oder teilweise nicht mehr ausgeübt werden kann; greift auch dann, wenn eventuell ein anderer Beruf ausgeübt werden könnte, der den Betroffenen aber sozial oder finanziell schlechter stellen würde (im Gegensatz zur staatlichen Erwerbsminderungsrente).

Erlebensversicherung:
 

Gegensatz zur Versicherung auf den Todesfall; Rentenversicherungen sind auf den Erlebensfall des Versicherten ausgelegt.


Erwerbsminderungsrente: 

Staatliche Rente bei verminderter oder nicht mehr vorhandener Möglichkeit, nicht nur den bisherigen, sondern überhaupt irgendeinen Beruf auszuüben (physische oder psychische Gründe); ärztliche Beurteilung notwendig; füllt die Lücke bis zur Altersrente.


Garantiewert (Garantiesumme): 

Garantiert zugesagtes Vermögen, das bei Erreichen des Stichtages ausgezahlt wird (monatlich oder als Einmalzahlung).


Garantiezins: 

Garantiert zugesagter Zins, der während der Laufzeit der Versicherung auf das eingezahlte Kapital fällig wird. 


Hinterbliebenenschutz: 

Erweiterung der Rentenversicherung auf die Erben durch Witwen- und Waisenrenten; allerdings schmälern solche Vereinbarungen die direkte Monatszahlung zu Lebzeiten des Versicherten.


Kapitalwahlrecht: 

Statt der üblichen Monatsauszahlung kann eine Einmalzahlung gewählt werden; dafür aber auf eventuelle Fristen der Versicherungen achten; wer zu spät kommt, kann nicht mehr wählen; wegen der Steuerforderung für Verträge vor 2005 kein Problem, für alle späteren muss nachgerechnet werden, ob sich diese Form der Auszahlung lohnt.


Leibrente: 

Ist eine regelmäßige Zahlung oder Einmalzahlung, die mit einem bestimmten Ereignis endet; im Fall einer Rentenversicherung endet sie mit dem Tod des Versicherten; kann beispielsweise auch beim Kauf einer Immobilie herangezogen werden: Es wird nur eine Teilsumme direkt an den Verkäufer gezahlt, den Rest erhält dieser als Leibrente.


Nachschüssige Zahlung: 

Auszahlung nach Beginn einer Rentenperiode, also beispielsweise zum Monatsletzten.


Private Altersvorsorge: 

Ist heutzutage unverzichtbarer Bestandteil privater Vorsorge und Versicherungen, um mit angemessenen finanziellen Mitteln einen angenehmen Lebensabend verbringen zu können; Zusatz zur staatlichen Rente; sollte sich unbedingt auf mehrere Standbeine stützen.


Private Rentenversicherung: 

Ist eine Säule der Altersvorsorge, die besonders über Riester- und Rürup-Rentenmodelle vom Staat gefördert wird; Lukrativität inzwischen durchaus umstritten.


Rendite:

Ist die prozentuale Differenz zwischen Ein- und Auszahlung, normalerweise berechnet auf ein Kalenderjahr; im Fall der Rentenversicherung entsteht die Rendite aus der Verzinsung der Einzahlungen; das mit der Rendite verbundene Risiko trägt zu einem Teil der Versicherte aufgrund seiner Gesundheit und seines Alters, den anderen Teil die Versicherung aufgrund der Lebenserwartung ihres Versicherten.


Rentenbeginn: 

Liegt derzeit bei 67 Jahren; mit Abschlägen vorheriger normaler Ruhestand möglich, sofern das 55. Lebensjahr erreicht wurde.


Rentenfonds: 

Investmentfonds; Anlage in vorwiegend festverzinslichen Aktienpapieren mit relativ niedrigem Risiko; besonders profitabel bei niedrigen Zinsen.


Rückkaufswert: 

Fällt bei vorzeitiger Kündigung einer Versicherung an; ist mit Einbußen verbunden, da die Versicherungsgesellschaft unter anderem beispielsweise eine Bearbeitungsgebühr verlangt; auf Anfrage wird der Rückkaufswert (inklusive eventueller Überschüsse) jederzeit mitgeteilt, meist in schriftlicher Form.


Sofortrente: 

Rente, die mit Beginn des Ruhestands startet; monatliche Auszahlung, nachdem eine Fixsumme eingezahlt wurde.


Staatliche Rente: 

Zu den staatlichen Renten gehören neben der Altersrente auch die Erwerbsminderungsrente (Beruf kann ganz oder teilweise nicht mehr ausgeführt werden) sowie die Rente wegen Todes (Witwen- und Waisenrenten).


Überschuss(beteiligung): 

Mögliche finanzielle Zusatzleistung, die zum Stichtag ebenfalls fällig wird, sofern die Versicherung gut gewirtschaftet hat und die Zinsen nicht zu tief fallen; bei Abschluss eines Vertrags daher auf die Garantiesumme schauen, da der Überschuss variabel und nicht einklagbar ist.


Versicherungsgesellschaften: 

Meist kurz Versicherung oder Versicherer genannt; Anbieter von Versicherungen aller Art; potenzielle Versicherungsnehmer sollten unbedingt immer mehrere Angebote einholen und das Kleingedruckte lesen.


Vorschüssige Zahlung: 

Auszahlung vor Beginn einer Rentenperiode, also beispielsweise zum Monatsersten.


Zeitrente: 

Im Gegensatz zur Leibrente auf eine bestimmte Zeit angelegte Zahlung.